Stadt Graz

 

Die Stadt Graz führte eine Pressekonferenz über die im Projekt POP UP GeM gelungenen Maßnahmen durch.

 

Die Stadt Graz beabsichtigt, ein neues Datenbank-System zum Personalmanagement anzuschaffen. Im Rahmen von Gender Mainstreaming und der Beobachtung und Bearbeitung der internen Strukturen ist es unabdingbar, auf konkrete Daten zur Personalsituation zugreifen zu können und genderspezifische Fragestellungen beantworten zu können. Genderspezifische Fragestellungen wurden im Projekt POP UP GeM formuliert und als Anforderungen an ein neues Datensystem definiert, damit in Zukunft die Möglichkeit vorhanden ist, z.B. Stichtagsabfragen durchführen zu können oder auch Zuordnungsklarheit bei Fragen wie Sonderaufgaben oder verschiedenen Arten von Karenzen hergestellt werden kann.

 

 

Stadtgemeinde Kapfenberg und Raumplanungsbüro Pumpernig & Partner

 

Implementierung von GM-Aspekten in die 19. ROG-Novelle

 

Die Bauamtsdirektorin der Stadtgemeinde Kapfenberg wirkt an diversen Arbeitskreisen des Landes Steiermark, des Steirischen Städtebundes und eines fraktionellen Unterausschusses für die geplante Novellierung des Stmk. Raumordnungsgesetzes 1974 i.d.g.F. (ROG) mit und weist dort auf die Wichtigkeit von Gleichstellungsfragen in einzelnen Schwerpunkten, wie z.B. den Bebauungsplänen hin.

 

Weiters wird ein Schwerpunkt darauf gelegt, dass in § 1 in der Begriffsbestimmung und Abgrenzung, was das ROG im Land Steiermark regelt, unter Absatz 2 Begriffsdefinition (nach der Aufnahme des Inhalts „auf die Erfordernisse des Umweltschutzes Bedacht zu nehmen“ im Jahr 1977) nunmehr auch die Raumordnung „unter Berücksichtigung der Gleichstellung von Frauen und Männern“ in der Steiermark gesehen wird.

 

 

Mitdenken von GM in der täglichen Arbeit

 

So wurde z.B. bei der Betreuung einer Diplomarbeit (FH) über ein neues Verkehrskonzept am Europaplatz in Kapfenberg in der Prioritätenreihung der VerkehrsteilnehmerInnen der öffentliche Verkehr ins Zentrum des Platzes gerückt und somit gewährleistet, dass vor allem weibliche Verkehrsteilnehmerinnen bei einer möglichen zukünftigen Konzeption des Platzes nicht benachteiligt werden.

 

Oder bei der Präsentation eines Kunstwerkes im öffentlichen Raum für den Kreisverkehr Apfelmoar, der in Zukunft ein markantes Einfahrtszeichen für die Stadt Kapfenberg aus Richtung Wien kommend bilden soll, wurden der Künstler und die politischen Entscheidungsgremien auf die mangelnde Geschlechtergerechtigkeit aufmerksam gemacht, und so wurde aus „3 Kapfenberger und 1 Reststeirer“ eine Skulptur mit dem Titel  „3 KapfenbergerInnen + 1 Spitzensportler mit Mürzforelle“, um die vorhandene Bevölkerungsstruktur von 50 % Frauen und 50 % Männern auch sichtbar und damit identifizierbar für die weibliche Bevölkerung darzustellen.

 

Erstellung eines Leitfadens für gendergerechte Raumplanung

 

Um die Inhalte und Erfahrungen aus der Veranstaltung „Steirische GemeindepolitikerInnen diskutieren neue Perspektiven der Raumplanung“ vom 19.01.2007 nachhaltig nutzen zu können, wird der für die Raumplanung zuständigen Abteilungen der Stmk. Landesregierung ein Leitfaden für die Zukunft zum Thema „gender-gerechte Raumplanung in der Steiermark“ durch die kooperierenden PartnerInnen Stadtgemeinde Kapfenberg und das Raumplanungsbüro Pumpernig & Partner entwickelt und als Broschüre aufgelegt. Diese Broschüre soll als E-Mail-Link wieder allen Steirischen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden und in kleinem Rahmen den VertreterInnen der zuständigen Abteilung der Stmk. Landesregierung präsentiert werden.

 

 

TCM International Tool Consulting & Management GmbH

 

Die Firma TCM wird das im Projekt entwickelte gleichstellungsorientierte Assessment Center in Zukunft im Personalrecruiting einsetzen. Weiters wird sie weiterhin gezieltes Personalmarketing betreiben, um mehr Frauen in die technischen Bereiche des Unternehmens zu integrieren.

 

Ein zusätzliches Handlungsfeld für gleichstellungsorientierte Maßnahmen ist für die Firma TCM die Analyse des Prämiensystems. Hier sollen alle Bereiche auf geschlechtergerechte Verteilung hin überprüft werden. Dem Thema Wiedereinstieg wird sich die Firma TCM ebenso öffnen. In diesem Hinblick wird das Beispiel von Joanneum Research zum Vorbild genommen. Dort gibt es eine kollektivvertragliche Vereinbarung zur karrierefördernden Anrechnung von Karenzzeiten.

 

Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei TCM wird ein weiteres Projekt beitragen, das bereits in die Wege geleitet wurde: Das TEZ Georgsberg, der Technologiepark, in dem die Firma TCM angesiedelt ist, wird eine Krabbelstube einrichten. In die Konzeption dieses Kindergartens fließt die Expertise des Projekts FIT (Frauen in die Technik) der TU Graz ein, die bereits einen Kindergarten mit technisch-naturwissenschaftlichem Zusatzangebot realisiert haben.

 

Weiteres Ziel auf dem Weg zur Gleichstellung ist für TCM der Austausch mit anderen Unternehmen im KMU-Bereich, die bereits im Bereich Gender Mainstreaming aktiv geworden sind.

 

 

SFL Technologies

 

Nachhaltigkeit wurde bei SFL durch den Know-How Transfer zwischen den Entscheidungsträgern bei SFL und den Gender Mainstreaming ExpertInnen aus POP UP GeM gesichert. So müssen Gleichstellungskompetenz und GeM–Aktivitäten nicht mehr „out-gesourct“ werden, sondern werden integrativer Teil des Unternehmens. Diese In-House-ExpertInnen werden ihre neu gewonnene Gender Expertise dazu nutzen, Aktivitäten zur Erhöhung des Frauenanteils auf allen Hierarchieebenen und in allen Arbeitsbereichen in der Firma SFL, voranzutreiben.

 

Weiteres Handlungsfeld zur Gender Mainstreaming-Implementierung ist für die Firma SFL das neu hinzugekommene Tätigkeitsfeld Forschung & Entwicklung im Bauwesen, wo Frauen traditionell unterrepräsentiert sind und darum stärker eingebunden werden sollen.

 

Der Frauenanteil konnte in der Zeit des Projektes wesentlich gesteigert werden. Waren im März 2005 nur 14,8 % der Beschäftigten weiblich, konnte der Prozentsatz der Frauen im Unternehmen innerhalb von 2 Jahren auf 22% gesteigert werden.

 

 

Nachhaltigkeit wurde innerhalb von POP UP GeM gesichert durch:

 

Innerhalb von POP UP GeM wurden Produkte erzeugt, die über den Projektzeitraum hinausreichen und damit langfristig die Ergebnisse von Gender Mainstreaming vielen Personen zugänglich machen. Einige Beispiele:

 

     

Film: Der Film „Fair Play – Vision of Equality“ zeigt auf, was bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming wichtig ist, wie Gender Mainstreaming in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt wird und welche Wirkung die Implementierung von Gender Mainstreaming haben kann. Fair Play ist ein Werbefilm für die Anwendung von Gender Mainstreaming.

 

     

Ausstellung: Die Ausstellung „Geschlechterperspektiven – Einsichten – Ansichten – Aussichten“ im Stadtmuseum Graz hat die „Gender Perspektive zum Angreifen und Begreifen“ als Thema. In vier Bereichen Erwerbsarbeit, Sprache, Sport/Kultur/Freizeit und weibliche Lebensläufe werden die Unterschiede der weiblichen und männlichen Lebenszusammenhänge aufgezeigt und die Konsequenz von Gleichstellung geschildert. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie in Zukunft als Wanderausstellung verwendet werden kann und damit eine weite Verbreitung sichert.

 

 

     

Kalender „Zeit arbeitet für Gleichstellung von Frauen und Männern“, Juli 2007 – Jänner 2009: Jedes Kalenderblatt ist einem Thema gewidmet, wie z.B. beruflicher Aufstieg oder ländliche Entwicklung. Zu jedem Thema wurde ein Bild ausgewählt, das die Essenz der ungleichen gesellschaftlichen Bedingungen, auf die Frauen und Männer stoßen, darstellt. Zum Beispiel wurde für das Thema „beruflicher Aufstieg“ ein „gläserner Lift“ in Ableitung von der gläsernen Decke, an die Frauen im Erwerbsleben stoßen, ausgewählt. Im unteren Teil des Kalenderblattes wird die Ist-Situation zwischen Frauen und Männern in diesem Bereich mit Fakten und Daten belegt. Für jedes Thema gibt ein Politiker/ eine Politikerin bzw. ein anderer/ eine andere AkteurIn, die die Situation verändern können, ein Versprechen hinsichtlich Gleichstellung ab. Mit diesem Produkt kann längerfristig die Nachhaltigkeit von POP UP GeM gesichert werden.

 

     

Planungstool: Das Planungstool stellt eine Unterstützung und eine Begleitung für die Implementierung von Gender Mainstreaming dar. Bisheriges Wissen und Erfahrungen werden gebündelt. Da es als Online Tool konzipiert ist, kann es laufend erweitert werden und sichert damit die Nachhaltigkeit.

 

     

Im Rahmen des TCA „gender@work“, in dem Schottland, Schweden, die Niederlande und Österreich zusammenarbeiteten, wurden eine Website zum Thema „Gender in Training“ und eine CD-Rom zum Thema „Gender in Recruitment and Retention“ entwickelt, die eine Vielfalt von  Ressourcen für TrainerInnen, HR-Verantwortliche, politische EntscheidungsträgerInnen und alle die Gender Mainstreaming im Handlungsfeld Personal und Training umsetzen wollen, entwickelt.

 

 

 

Handlungsfelder wurden im Rahmen von POP UP GeM erweitert. Einige Beispiele:

 

     

Datenerhebung und Indikatoren für Gleichstellung langfristig in Institutionen ändern: Es wurde ein Handbuch für gendersensible Statistik mit dem TitelGendersensible Statistik, Fakten über Frauen und Männer ins Bild rücken – Veränderungen ins Rollen bringen, Ein Handbuch mit den Schwerpunkten Beschäftigung und Bildung“ entwickelt. Dies bietet eine Hilfestellung für die Ist-Analyse, Planung und für das Controlling im Bereich Gender Mainstreaming. Es kann langfristig von den AkteurInnen im Bereich Gender Mainstreaming genutzt werden und auch auf andere Handlungsfelder übertragen werden.

     

Austrian Peer Review Gender Mainstreaming: Am 9. und 10. Mai 2007 diskutieren VerantwortungsträgerInnen aus der EU in Graz die Erfahrungen und Erfolge der Steiermark bei Gender Mainstreaming. An der Schwelle zur neuen Strukturfondperiode 2007 – 2013 kam die Europäische Kommission durch Evaluationen und Recherchen zum Schluss, dass nur in wenigen Mitgliedsstaaten  eine ausreichende und nachhaltige Integration von Gender Mainstreaming in Strategien, Strukturen und Abläufen und eine Evaluation von Programmen vorgenommen worden ist.

In der Steiermark wurden in der vergangenen ESF-Periode bemerkenswerte Zugänge und Ansätze bezüglich der Implementierung von Gender-Mainstreaming  (POP UP GeM) entwickelt und hohe Expertise festgestellt. Daher wird von der Europäischen Kommission am Anfang der neuen Programmperiode 2007 – 2013 die Durchführung einer zweitägigen Peer Review in Graz gefördert.

ExpertInnen innerhalb der EU aus den Bereichen kommunale Verwaltung (Stadtebene), regionale Verwaltung (Land-Ebene), ESF-ManagerInnen und AMS-ExpertInnen sowie Betriebe entwickeln gemeinsame Strategien im Bereich Gender Mainstreaming.

So wurde das Projekt POP UP GeM auf EU-Ebene gehoben und die Handlungsfelder wurden erweitert. Die Verbindung der Peer Review mit der Abschlussveranstaltung von POP UP GeM bietet einen großen Mehrwert, denn so können die Ergebnisse von POP UP GeM mit der EU Politik verzahnt werden.

     

Installieren eines Implementierungsprojektes im Land Steiermark: Im Verlauf von 3 Jahren wird in ausgewählten Handlungsbereichen die Umsetzung von Gender Mainstreaming so weit vorangetrieben, so dass es modellhaft zu einem selbstverständlichen Handlungsprinzip wird. Ergebnis wird eine erprobte Struktur sein, die ab 2010 das Begonnene weiterführt und qualitätsgesichert gewährleistet, dass Gender Mainstreaming im Mainstream bleibt.

     

Aufbau von Know-how in unterschiedlichen Handlungsfeldern: Aufgebautes Know-How in unterschiedlichen Feldern geht nicht verloren. Zudem hat dieses Wissen auch einen Schneeballeffekt in doppelter Hinsicht. Die AkteurInnen, die Qualifizierungen im Bereich Gender Mainstreaming gemacht haben, können einerseits am besten über den Sinn von Gender Mainstreaming berichten und zudem haben sie durch ihr ExpertInnenwissen aus dem eigenen Bereich am besten die Möglichkeit Gender Mainstreaming kontextbezogen umzusetzen. Dies wurde schon beim Start von POP UP GeM genutzt. Es wurden ehemalige TeilnehmerInnen zu ExpertInnen, so kann Fachwissen aus dem eigenen Bereich (z.B. Wissen über kommunale Budgets) mit Gender Mainstreaming-Kompetenzen verbunden werden.

 



Weitere Beispiele aus der Praxis:

 

Die genannten Beispiele stellen eine Auswahl an Gender Mainstreaming Projekten dar.

 

 

Ulm – Mädchengerechter Spielplatz

 

Die Errichtung dieses mädchengerechten Spielplatzes wurde in der Stadt derart positiv aufgenommen, dass auch in anderen Stadtteilen die Idee übernommen wurde.

 

 

Niedersachsen – Geschlechtsspezifische Behandlungsbedürfnisse im Gesundheitswesen

 

Die Implementierung von Gender Mainstreaming in die Landeskrankenhäuser hat nicht nur die Bedürfnisse der PatientInnen ans Licht gebracht, sondern auch ein Umdenken bei den MitarbeiterInnen initiiert. Um die geschlechtersensible Sichtweise in der Belegschaft noch weiter zu schärfen und dadurch die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, werden noch weitere Sensibilisierungsmaßnahmen und Fortbildungen im Bereich Gender Mainstreaming folgen.

 

 

 

Österreich/Arbeitsmarkt – Berufswahl der Mädchen

 

    Der Girls’ Day bietet jungen Mädchen und Frauen die Möglichkeit durch gezielte Informationen aber vor allem auch durch persönlichen Kontakt mit den in den jeweiligen Berufssparten arbeitenden Personen ihre Neigungen und Fähigkeiten zur Wahl eines nicht „frauen-typischen“ Berufes auszuloten.

    Mädchen lernen gezielt und praxisnah eine Vielzahl von Berufen kennen.

    Mädchen können den Berufsalltag ihrer Eltern einmal hautnah miterleben.

 

 

Vorteile für Unternehmen:

 

    Zukunftsorientierte Unternehmerphilosophie nach außen sichtbar machen.

    Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeiterinnen erkennen und Mädchen als Fachkräfte von morgen fördern.

    Identifikation der MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen stärken.*

 

 

*http://www.womenbasic.com/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=108

 

 

 

Wien – Gender Budgeting Pilotbezirk

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass folgende Faktoren zentral für den Erfolg des Projektes waren:

 

    Die Initiative ging von den EntscheidungsträgerInnen im Bezirk selbst aus.

    Klares politisches Engagement durch die Bezirksvorsteherin, den Vorsitzenden des Finanzausschusses und den Finanzausschuss.

    Breiter politischer Konsens im Bezirk.

    Bereits angelaufene geschlechterspezifische Projekte im Bezirk.

    Aufgeschlossenheit der meisten Magistratsdienststellen zur Zusammenarbeit.

    Vorhandensein von entsprechendem fachlichen Know How zu Gender Mainstreaming und Gender Budgeting im Magistrat selbst.*

 

 

*Gender Budgeting Pilotbezirk. Frauenabteilung der Stadt Wien. MA 57-Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten, Wien 2005

 

Weitere Informationen:

 

Bergmann, Nadja u.a., Gender Budgeting – Handbuch zur Umsetzung geschlechtergerechter Budgetgestaltung, Wien 2004.

Magistratsabteilung 21B, Meidling. Leitlinien für die Bezirksentwicklung, Wien 2002.

Magistratsabteilung 57 – Frauenabteilung der Stadt Wien (Hg.), Dokumentation zur Enquete „Gender Budgeting – Wege zur geschlechtergerechten Verteilung öffentlicher Gelder und Dienstleistungen, Wien 2005.

Magistratsabteilung 57 (Hg.), Frauen in Wien – Situationsbericht, Wien 2005.

Magistratsabteilung 57 (Hg.), Chancengleichheit ist (k)ein Kinderspiel. Geschlechtssensible Pädagogik in Wien. Bearbeitung: Carmen Unterholzer, Daniela Orner, Wien 2004.

Magistratsabteilung 57 (Hg.), Handbuch Mädchen stärken – Burschen fördern. Theorie und Praxis. Zur Notwendigkeit geschlechtergerechter Arbeitsansätze in der freizeitorientierten Jugendarbeit, Wien 1999.

Statistik Austria. Volkszählung 2001. Hauptergebnisse I, Wien 2003.

Zebisch, Johanna, Was heißt geschlechtergerechter Haushalt konkret? Indikatoren für Gender Budgeting. In: Haushalt für alle! Mit Gender Budgeting zum geschlechtergerechten Haushalt. Dokumentation der Fachtagung vom 27.11.2004 in München.